„Mit gutem Foto-Equipment entstehen schneller schönere Bilder …“

… eine vollmundige These, aber da steh ich voll hinter! (Vielleicht, weil ich sie gerade selbst aufgestellt habe???)

Das Vollformat-Arbeitspferd ...

Das Vollformat-Arbeitspferd …

Das Thema „Equipment für Hochzeitsfotografen“ habe ich ja schon in diesem Artikel angerissen. Und obwohl ich immer von mir behaupte, kein „Equipment-Junkie“ zu sein, kann ich mich einer gewissen Faszination für neue Kameras und leistungsstarke Objektive nun mal nicht entziehen … schließlich sind sie ja mein Werkzeug. Und ein neues Werkzeug (siehe im Bild links, hier der Link zur Herstellerseite) habe ich mir dann auch rechtzeitig vor Beginn der Saison 2013 zugelegt, damit ich es dann auch wirklich im Schlaf, im Dunkeln oder in höchster Aufregung blind und schnell bedienen kann. Denn das ist oberste Maßgabe, um jede Situation schnell zu erfassen und festzuhalten. Gleichzeitig nützen die besten Reflexe nichts, wenn Kamera und/oder Objektiv sie nicht umsetzen können.

Kameras sind keine Statussymbole

Und hier sind wir an dem Punkt, dass eben doch das Equipment zu einem nicht unerheblichen Teil dazu beiträgt, ein Fotograf zu sein. Ich sage bewusst nicht ein „guter“ oder ein „besserer“ Fotograf. Ich setze da mal den Unterschied zum „Knipser“, dessen Kamera noch niemals aus der Sklaverei der Vollautomatik befreit wurde und der stets überzeugend „geschäftig“ daherkommt und sein „Werkzeug“ herzeigt … Ist es überheblich, das zu sagen? Mache ich mich lustig? Weder noch … Ich möchte nur klarstellen, dass für niemanden, sei es im professionellen oder im Hobby-Betrieb, weder Kamera noch Objektiv ein Statussymbol sein soll(t)en …

Hochzeitsfotografen machen’s vor

Es gibt immer für jeden Einsatzbereich mindestens eine Möglichkeit, die jeweilige Idee oder gewünschte Bildwirkung zu erzielen. Schaut man sich die Bilder von hervorragenden Hochzeitsfotografen wie Marco Schwarz, Michael Jarmusch oder Jessica Claire (ich erhebe keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, denn es gibt noch eine große Menge weiterer sehenswerter Kollegen) an, fällt stets die extreme selektive Schärfe auf, die eben nur mit hochwertigen lichtstarken Objektiven in Kombination mit entsprechenden Kameras möglich sind. Sicher kann man dies ansatzweise auch über eine andere Schiene erreichen (z.B. längere Brennweite), aber die Wirkung ist dann eben doch anders. Und von Photoshop & Co. spreche ich erst gar nicht … denn wer auf einer Hochzeit 2.000 Bilder einfängt, kann nicht jeden Fehler mit der Software ausbügeln oder so gewünschte „Freistellungseffekte“ erzielen … DAS muss dann schon das Kamerasystem in Kombination mit den passenden Einstellungen durch den Fotografen geschehen!

Budgetfreundliches Hochzeitsfoto-Equipment

Und dafür muss es ja nicht gleich die 2.000 Euro Festbrennweite mit Blende 1.2 sein! Zum Glück bieten die Hersteller ja auch immer „Budget-freundliche“ Versionen ihrer Objektive an. Zwar ist das Canon 85mm f1.2 eine Traumlinse, aber auch das 85mm f1.8 ermöglicht eine schöne Freistellung. So richtig scharf und ohne Farbsäume tut es das zwar erst ab Blende 2.2 (bei mir zumindest), aber gegenüber einem Kitobjektiv liegen da meist noch sehr viele Blenden- und Qualitätsstufen dazwischen … Also, außergewöhnliche Bilder müssen nicht immer mit dem teuersten Equipment entstehen, nur damit geht es eben etwas leichter, (eventuell) eleganter und schneller.

Vielleicht gibt es ja auch den Automechaniker, Goldschmied oder Schreiner, der begeistert von neuem Werkzeug für seine Zunft ist … und wir Fotografen sind nicht die einzigen, die sehnsüchtig nach neuem Werkzeug schmachten.

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