Inspiration (nicht nur) für Hochzeitsfotografen: aktueller Lesestoff

Hallo,

nach ewigem Gesundheits-auf-und-ab möchte ich mich doch mal wieder zurückmelden. Schließlich ist 2015 nun schon einige Wochen alt, und ich habe noch keinen einzigen Beitrag verfasst, noch keines der zahlreichen Bilder aus diesem Jahr, geschweige denn die tollen Momente aus 2014 veröffentlicht. Zum Einstieg präsentiere ich heute einen kleinen Einblick in meinen aktuellen Lesestoff …

p-assfoto_lesestoff_februar_2015Dazu gehört beispielsweise die aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „brand eins“. Darin geht es um Marketing, aber nicht nur deswegen habe ich das Heft gekauft. Vor allem wegen der großartig getexteten Beiträge und der Themenvielfalt, die weit über das hinausgeht, was man sich unter einem Wirtschaftsmagazin vorstellt. Unbedingt empfehlenswert! Unter der Rubrik „Inspirationen“ gibt es auch zahlreiche Leseproben zu finden!

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Weiterhin ein wichtiges Buch ist Fotos für die Pressefreiheit 2014″. Diese Veröffentlichung des „Reporter ohne Grenzen e.V.“ ist nicht nur aus aktuellem Anlass ein Mahnmal! Es ist schon erschreckend, wie Pressefreiheit in der Welt mit Füßen getreten wird …

Im Moment „arbeite ich mich mal wieder durch“ die „Klassiker“ der Fotografie. Warum ich gerade mit Annie Leibovitz begonnen habe? Nun ja, das Buch „At Work“ war zufällig gerade sehr günstig, und ich wollte es eh schon lange mal lesen und anschauen, warum eben nicht jetzt? Faszinierend schon auf den ersten Seiten, was die Frau in ihren Anfangstagen schon alles erlebt hat, obendrein auch unterhaltsam und inspirierend zu lesen!

Zwischendrin muss auch immer etwas Unterhaltung sein. Die deutsche Ausgabe der GQ ist schon seit vielen Jahren einer meiner treuen, wenn auch nicht regelmäßigen Begleiter. Darin findet man einfach alles: Mode, Unterhaltung, interessante Interviews mit Gott und der Welt, Essen, Autos – rundum, alles, was mit Genuss zu tun hat! Dass die Beiträge lupenrein formuliert sind und oftmals einen echten Wow-Faktor haben, versteht sich von selbst, oder?

Ein Buch, das nicht so recht in die Reihe passen will, ist sicherlich „Frisky“ von Simon Bolz… Simons Arbeiten verfolge ich schon seit sicherlich sechs oder sieben Jahren! Ich besitze einige seiner groß(form)a(r)tigen Kalender, selbstverständlich signiert! Nun ja, es passt nicht so ganz, da ausnahmslos (!) unbekleidete Damen darin zu sehen sind, und es ist noch nicht mal ein (ausgesprochenes) Lehrbuch im Sinne von „Foto 1, Kamera X, 85 mm, f1.2, 1/200, warmes Abendlicht diffus durch Gardine fallend …“. Nein, es sind lediglich wirklich hübsche Frauen abgebildet, teils in lasziven Posen, aber niemals niemals pornoesk oder sonstwie despektierlich, im Gegenteil: Simon verstand es schon immer die natürliche Schönheit auch ebenso natürlich, spielerisch, authentisch aufs Bild zu bringen! Und das ist schon Lehrbuchcharakter genug! Ich halte seine Arbeiten für Sternstücke des Genres, seine Veröffentlichungen in den großen Magazinen (auch in GQ) sprechen da schon mal für sich! Obendrein habe ich Simon selbst immer als sympathischen und coolen Menschen kennengelernt, mit dem es sicherlich Spaß macht, mal beim Shiraz, Chardonnay, Pilsner Urquell oder Mineralwasser zu quatschen!

p-assfoto_lesestoff_februar_2015Ein wirkliches Lehrbuch ist dagegen „Lighting & Design for Portrait Photography: Direction & Quality of Light“ von Neil van Niekerk. Seinen „Tangents“-Blog verfolge ich ebenfalls schon seit vielen Jahren und kann ihn jedem empfehlen, der etwas über das Arbeiten mit Systemblitzen erfahren möchte. Indirekt mit aufgesetztem Blitz oder entfesselt, sein Blog und auch seine Bücher lassen eigentlich keine Fragen offen! Allesamt Pflichtlektüre, für jeden ambitionierten Fotografen (und sicherlich auch für so manchen Profi)!

Und nach allen Blenden-, Verschlusszeiten- und ISO-Vorträgen darf das Kind im Manne wieder raus … viele meiner Bekannten udn Freunde wissen, dass ich ein gespaltenes Verhältnis zum Design moderner (Alltags)-Autos habe. Ich bin gewiss niemand, der sagt „früher war alles besser“, andersherum: Ich bin ein großer Freund des Fortschritts und der Weiterentwicklung. Das muss aber nicht bedingen, dass ich mich mit dem visuellen und akustischen Einheitsbrei auf deutschen Straßen einfach nicht anfreunden kann. Dazu gibt es einen wirklich großartigen Artikel von Peter Ruch, den ich hier gerne verlinken möchte (Fans der Marke mit olympischer Emblematik mögen mir verzeihen …). Mein Herz schläg seit jeher für proletenhaftes, ungehobeltes, (man verzeihe mir den inflationären Gebrauch des Wortes) authentisches V8-Blubbern, -Fauchen und -Röhren. Und das klingt aus den Endrohren eines Chevrolet Camaro von 1970 einfach herzerfrischender als aus einem frivol-(elektronisch)-überdrehten R8, tut mir leid. Naja, und da liest sich die „Classic Cars“ einfach fein herunter. Nicht auf dem Bild zu sehen, ist die „Motor77„, mit dem Fokus auf Youngtimern. Und auch da gibt es ja einige Schätzchen zu entdecken! Ein Meister, der sich auf die Hot-Rod-und-drumherum-Szene kapriziert, ist Dirk Behlau. Von ihm gibt es auch eine Menge toller Autos aus den 30er bis 70er-Jahren zu sehen!

So, nicht alles hat etwas mit Fotografie zu tun, was mir unter die Augen kommt. Schließlich habe ich ja auch ein Faible für sinn- und kunstvoll aneinander gereihte Worte und Sätze …

Viel Spaß beim Entdecken und bis bald,

Euer Micha

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